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Alte Weisheit besagt: Tiere können in ihrer aufrichtigsten Torheit und reinsten Gefühlen Menschlichkeit erlang…

Alte Weisheit besagt: Tiere können in ihrer aufrichtigsten Torheit und reinsten Gefühlen Menschlichkeit erlangen. Doch dies sind nur leere Worte – nichts als der arrogante Wunsch des Menschen, seine eigenen Hoffnungen auf die Tiere zu projizieren und sie als etwas zu sehen, was sie nicht sind. Die Wölfin will nichts mit Menschlichkeit zu tun haben. Von Wölfen aufgezogen, hat diese Frau allmählich die menschliche Sprache vergessen. Sie begehrt auch nicht, jemandes Meister zu sein. Mit den Wölfen verbringt sie die ganze Nacht gespielt, als untrennbare Familie. Tiere haben nie versucht zu zähmen – doch der Mensch bemüht sich stets, das Wilde zu bändigen. ...... In der Nacht auf dem Verzweiflungsgrat heulen die Wölfe, während eine Gestalt den Tierknochen an ihrer Hüfte streichelt, zum Mond aufblickt und zögert, ihre Klinge in die Scheide zu stecken.

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