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Während der Herrschaft von Kaiser Shizong erlebte der Buddhismus eine solche Blüte, dass es dreißigtausend Tem…

Während der Herrschaft von Kaiser Shizong erlebte der Buddhismus eine solche Blüte, dass es dreißigtausend Tempel und hunderttausend bronzene Buddha-Statuen gab. Nirgends war diese Hingabe fanatischer als im Tausend-Buddha-Dorf in der Nähe von Qinghe. Als Miaoshan, ein wandernder Mönch, hierherkam und außerhalb des Dorfes verkündete, ihr Glaube sei Heuchelei, und sie zur Reue aufforderte, vertrieben ihn die Dorfbewohner. Doch nachdem Miaoshan gegangen war, fiel plötzlich himmlisches Feuer vom Himmel und verschlang das gesamte Dorf in Flammen. Kein einziges Haus blieb verschont. Seitdem ist das Gebiet verbrannte Erde, ohne Leben. In stillen Mitternachtsstunden hört man oft klagende Rufe aus den Ruinen des Tausend-Buddha-Dorfs – vielleicht die ruhelosen Geister der Dorfbewohner, die keinen Frieden finden können.

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