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In den friedlichen Jahren vor der Hungersnot genoss die Zheng-Familie aus Da'an großes Ansehen. Das gütige und…

In den friedlichen Jahren vor der Hungersnot genoss die Zheng-Familie aus Da'an großes Ansehen. Das gütige und großzügige Zheng-Paar erwarb sich den Respekt aller, indem es Nachbarn half und Wohlwollen in der ganzen Gemeinschaft stiftete. Dann kam die Geburt des jungen Meisters Zheng der Frostflügel. Die ganze Stadt jubelte – Gäste von nah und fern kamen mit Geschenken, das wertvollste darunter ein vergoldeter Langlebensfaden, handgewebt von seiner Großmutter, als Symbol für ein erfülltes Leben und den Wunsch nach hundert Jahren Frieden und Freude. Alle teilten diese Hoffnung. Jene Tage waren warm und hell, erfüllt von Harmonie und Familie. Es schien, als würde dieses Glück ewig währen. Doch nach dem Chaos der Plünderer stand Zheng der Frostflügel allein in den Ruinen und musste mit ansehen, wie A'Ruan vor seinen Augen starb. Sein Zuhause war zerstört, seine Familie verloren. Einst von Liebe umgeben, war er nun der Einzige, der übrig blieb. Wiedervereinigung? Ein grausamer Scherz. Langlebigkeit? Nur er hatte überlebt. Er löste den goldenen Faden, einst ein Symbol der Hoffnung aller, und legte ihn behutsam auf A'Ruans Grab. Derjenige, dem man am meisten ein langes Leben gewünscht hatte, war fort. Und was sein eigenes Leben anging... das ließ er dort ebenfalls zurück.

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