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Während der Xiande-Ära gab es eine wandernde Ritterin in Qinghes Mondschleier-Berg. Ihr wahrer Name bleibt unb…

Während der Xiande-Ära gab es eine wandernde Ritterin in Qinghes Mondschleier-Berg. Ihr wahrer Name bleibt unbekannt, aber man sagte, sie kam und ging ohne Spur, und ihre Schwertschläge hinterließen keine Spuren. Wie der Glanz des Mondes und das Leuchten der Sterne war sie ätherisch und jenseits des Weltlichen, daher war sie in der Kampfkunstwelt weithin als die „Mondgöttin“ bekannt. Die Mondgöttin scheiterte selten bei Attentaten. Obwohl viele auf dem Markt tausend Goldmünzen boten, um sie anzuheuern, ignorierte sie sie alle. Am Ende der Xiande-Ära, als Gesandte der Khitan durch Qinghe reisten, lauerten zahlreiche ritterliche Krieger ihnen auf, mit der Absicht, die Gesandten zu töten und nationale Rache zu üben. Plötzlich sah man Menschenköpfe in die Höhe fliegen, und alle lauernden Krieger wurden von der Mondgöttin niedergestreckt! Die Welt verfluchte daraufhin die Mondgöttin, die spurlos verschwand, und niemand weiß, wohin sie ging. Einige sahen einst die Mondgöttin in den See an der Karmesin-Klippe des Mondschleier-Berges eintauchen, um nie wieder gesehen zu werden. Diejenigen, die später suchten, fanden nur das Spiegelbild der Göttin, das mit klarer Stimme endlos zum Mond sang.

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