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Xiuxius Heimatdorf hatte einen seichten Bach. Ihr Vater nahm sie oft abends dorthin mit, um die Laternen-Schwa…

Xiuxius Heimatdorf hatte einen seichten Bach. Ihr Vater nahm sie oft abends dorthin mit, um die Laternen-Schwanzfische zu sehen. Diese Fische wurden geboren, um ihren Weg im trüben Wasser zu finden; mit einem Schwanzschlag leuchteten ihre Schwanzflossen und erhellten so den Weg für den Schwarm. Xiuxiu liebte es, ihnen nachzujagen; ihr Vater lachte immer und bat sie, langsamer zu machen. Im Winter froren die Wasseroberfläche zu und die Fische verschwanden, also schnitzte ihr Vater diesen kleinen Fisch aus Pfirsichholzresten und hängte ihn ihr an einer roten Saite um den Hals. Später kamen die Khitan, und das Heim wurde zu Ruinen. Ihr Vater fiel in einer Blutlache, doch diesmal schrie er ihr zu, schneller zu laufen, viel schneller. Xiuxiu unterdrückte ihre Tränen und konnte nur weiter vorwärts laufen. Jetzt, wo sie an der Spitze der Gruppe den Weg führt, schwingt der hölzerne Anhänger sanft im Takt ihrer Schritte an ihrem Herzen. Sie weiß nicht, wie vielen Menschen sie den Weg leuchten kann, doch oft denkt sie, solange sie weiter vorwärts geht, kann sie so tun, als wäre ihr Vater immer noch hinter ihr, lächelnd und langsam folgend wie früher.

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