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Von der Barmherzherz-Stadt geht man durch das Nordtor, überquert den felsigen Bach und reist zehn Meilen, wo d…

Von der Barmherzherz-Stadt geht man durch das Nordtor, überquert den felsigen Bach und reist zehn Meilen, wo der Weg sich gabelt. Richtung Osten zum Jadebachberg gelangt man nach weiteren dreißig Meilen zum Tausend-Buddha-Tal. Ursprünglich eine unbenannte Schlucht am Fuße des Jadebachbergs, war sie reich an hartem Stein – daher brachen Handwerker aus der Barmherzherz-Stadt hier oft Steine, um Buddha-Statuen zu meißeln. Darüber hinaus meißelten über hundert Buddha-Bildhauer, um ihre Frömmigkeit zu zeigen, tausende Buddhas im Tal: stehend oder liegend, in allen erdenklichen Haltungen. Die höchsten überragen hundert Fuß und strahlen majestätische Würde aus – eine wahrlich bemerkenswerte handwerkliche Leistung. Doch die Pracht der Tausend Buddhas wurde nie vollendet, denn während der Xiande-Ära der vorherigen Dynastie unterdrückte Kaiser Shizong den Buddhismus. Seit der Unterdrückung sind die Steinmetzarbeiten erhalten geblieben, aber der Glaube ist verblasst, und die tausend Buddhas wurden seit Ewigkeiten vernachlässigt.

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