Hu Xiaoxus glücklichste Erinnerung war jener Nachmittag, an dem er sich heimlich davonmachte, um das Piaoyao B…
Hu Xiaoxus glücklichste Erinnerung war jener Nachmittag, an dem er sich heimlich davonmachte, um das Piaoyao Battleboard-Turnier zu beobachten.
An diesem Tag mussten seine Eltern eine weite Reise antreten. Bevor sie gingen, wies Dame Hu Xiaoxu sorgfältig an, nicht das Haus zu verlassen.
Xiaoxu wagte nur ein vages Versprechen zu geben. Denn er hatte mitbekommen, wie seine Eltern sich unterhielten: Heute fand auf dem nahegelegenen Markt ein lebhaftes Piaoyao Battleboard-Turnier statt. Wer zehn Spiele in Folge gewann, erhielt ein brandneues Piaoyao Battleboard-Set.
Er wusste, dass sein eigenes Können nicht ausreichte, um mitzuhalten. Aber allein die vielen Spieler zu sehen, würde ihn schon glücklich genug machen.
Nachdem seine Eltern gegangen waren, wartete Hu Xiaoxu noch zwei Stunden.
Dann raffte er seinen Mut zusammen und kletterte über die Mauer.
Er kannte den Weg zum Markt nicht und irrte umher, wobei er viele falsche Abzweigungen nahm.
Als er das Grundstück verließ, fremde Winde roch, seltsame Waren und allerlei Menschen sah, fühlte sich Hu Xiaoxu wie benommen, seine Schritte waren leichter als je zuvor.
Er sah Arbeiter am Brunnen, die mit hölzernen Mechanismen mühelos Eimer um Eimer Wasser heraufholten.
Er sah Kinder unter Obstbäumen, die mit langen Bambusstangen zirpende Zikaden fingen und sie an Schnüren befestigten, um mit ihnen zu spielen.
Er hörte das Knarren des Webstuhls, das Hin- und Herfliegen des Schiffchens, das weichen Stoff spann.
Er sah eine neue, fremde Sache nach der anderen.
Bis seine Eltern ihn erwischten und nach Hause brachten, wo sie ihn lange schimpften.
So seltsam – er hatte an jenem Tag nicht einmal ein einziges Piaoyao Battleboard-Spiel gesehen, und doch war Hu Xiaoxu außergewöhnlich glücklich.