Die Welt mag ungerecht sein, also nehme ich, was mir zusteht. Das ist kein Betrug – es ist das Bestehlen der R…
Die Welt mag ungerecht sein, also nehme ich, was mir zusteht. Das ist kein Betrug – es ist das Bestehlen der Reichen, um den Bedürftigen zu helfen.
Nie Haolun, Mitte dreißig, treibt immer noch Unfug – er schikaniert, erzwingt Geschäfte und drangsaliert andere. Erst vor wenigen Tagen versuchte er auf dem Kreuzwind-Basar, einem alten Mann seinen Jadeanhänger für lumpige zehn Münzen abzuluchsen. Als der Mann ablehnte, verprügelte Nie ihn auf der Stelle und stahl den Anhänger.
Er ist ein Mann, der besessen von seinem Gesicht ist. Um ihn zu fangen, lockt man ihn vor seinen Leuten und verspottet seine Blindheit – behauptet, er könne die „Drei in der Höhle“ nicht bewältigen. Er wird sich beweisen wollen. Sobald er am Tisch sitzt, sorgt man dafür, dass er mit leeren Händen geht.
Lu Gaoyang, erst achtundzwanzig, ist kühn und arrogant. Er betreibt offen Schutzgelderpressung auf der Straße und zerschlägt die Töpfe und Pfannen jedes Händlers, der es wagt, ihm zu widerstehen – und nimmt ihnen so die Lebensgrundlage.
Man kann dieses Kind nicht mit Gewalt provozieren; Schmeichelei ist der einzige Weg. Führt ihn in eine edle Taverne, überschüttet ihn vor allen mit Lob und verlockt ihn zu einem Spiel, in dem er sich zeigen kann. Mit seinem Stolz wird er nicht widerstehen. Sobald er angebissen ist, lasst ihn ein paar Runden verlieren... Bald wird er Geld borgen und Schulden jagen.
Xiong Bei ist ein skrupelloser Straßenschläger Mitte dreißig – kalt wie ein Metzger und dazu noch leichtsinnig. Er zückt schnell ein Messer für ein paar Münzen, ohne zu zögern. Es ist sinnlos, Zeit mit ihm zu verschwenden – einfache Verlockung funktioniert am besten. Geht zu der Spielhöhle, die er häufig besucht; lasst Kongkong groß gewinnen, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Sobald er anbeißt, schlagt hart zu und holt das Gesetz... Lasst ihn dort verrotten, wo er hingehört – hinter Gittern!
Li Feng...
Zhang Boda...
Squireling Wang...
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