Reis glänzt ölig, Hirse strahlt weiß. Sowohl öffentliche als auch private Getreidelager sind gefüllt. Außerhal…
Reis glänzt ölig, Hirse strahlt weiß. Sowohl öffentliche als auch private Getreidelager sind gefüllt.
Außerhalb der Kaifeng-Stadt erstreckt sich eine weite Ebene fruchtbarer Felder, die unzählige Mäuler des Reiches ernährt.
In ihrem Herzen steht das Ewig-Normales Getreidelager, eine Lebensader des Volkes, erbaut für das Gemeinwohl.
Der Zweck des Getreidelagers ist es, die Getreidepreise stabil zu halten, egal ob die Ernten gut oder schlecht ausfallen. Indem es die Extreme von Überfluss und Hungersnot ausgleicht, verdient es sich seinen Namen: Ewig-Normal.
Doch gute Ernten sind schwer zu bekommen, und friedliche Tage noch schwerer. Außerhalb des Lagers, auf der großen Ebene Feld, freut sich die eine Seite, während die andere weint. Ein Weizenkorn, ein Hirsekern, jeder trägt das Schicksal des Volkes mit sich.