Nichts, nichts, immer noch nichts. Erschöpft greift Buddha-Hand Lad nach einem Seil und setzt sich in den Sch…
Nichts, nichts, immer noch nichts.
Erschöpft greift Buddha-Hand Lad nach einem Seil und setzt sich in den Schnee.
Hieß es nicht, sein Onkel habe in seiner Jugend etwas am Dasan-Pass erhalten und in einer Kiste verstaut? Der Schlüssel sollte hier sein.
Doch nachdem er mit der Spitze des Messseils viele Markierungen in die Klippe geritzt hat, findet er nichts.
Am Feuer wirft Buddha-Hand Lad selten seinem Onkel Vorwürfe vor:
Eine Kiste, verschlossen mit dem feinsten Schloss der Welt, doch ihr Erbe weiß nicht, wie man sie öffnet.
Warmes Feuerlicht verschleiert seine Sicht – ein Schatten erscheint. Er reißt ihm das Seil weg, schleudert es über den Dasan-Pass und reißt mit einem Krachen die hohe Klippe nieder.
Der Dasan-Pass ist gefallen! Jetzt kann jeder hindurch!
Der Schatten jubelt wild, doch Buddha-Hand Lad bemerkt einen gewaltigen Felsen, der über seinem Haupt droht. Ohne zu zögern stürzt er sich auf den Schatten –
Und landet mit dem Gesicht im Schnee. Er blickt auf; der Sturm hat sich verschlimmert, das Seil ist weg.
Zurück, zurück.
Auch ohne diesen Schatz kann ich, Buddha-Hand Lad, Liangzhou beschützen. Ich kann alle hindurchbringen.
Onkel, das hast du auch gedacht, nicht wahr?