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... 21r Tag des sechsten Monats Heute gab es wieder einmal eine Standpauke von Älterem Bruder Wanshi. Dabei ha…

... 21r Tag des sechsten Monats Heute gab es wieder einmal eine Standpauke von Älterem Bruder Wanshi. Dabei habe ich nur mit Qi die Glocke an der Hängebrücke angeschlagen und damit alle zwei Stunden früher aus dem Unterricht entlassen. Älterer Bruder redet immer von Ausgleich und Timing – warum sieht er dann nicht den Ausgleich und das Timing darin? Qizhe meinte, da ich erst vor Kurzem gelernt habe, Qi in ein Schwert zu leiten und jetzt schon eine Glocke damit läuten kann, könnte ich in fünf Tagen vielleicht schon mechanische Geräte antreiben... und in ein paar Jahren sogar die Schicksalsableitung einleiten. Sehr wahr. Man stelle sich vor, wie viel Arbeitskraft und Mühe das dem Mohistenhügel ersparen würde. Nicht schlecht, wenn ich das selbst sagen darf. ... 30r Tag des dritten Monats Was hat Meister nur gedacht, als er mich damals zum Mohistenhügel gebracht hat? Ich habe ihn schon gefragt, aber er sagt nie viel, sondern ermutigt mich nur, hinauszugehen und mehr von der Welt zu sehen. Alles jenseits des Berges ist so anders. Wenn Kinder hören, dass ich vom Berg komme, starren sie mich mit großen Augen an und löchern mich mit Fragen ohne Ende. Damals muss ich Meister genauso angesehen haben. Und er fand es nie lästig. Das war nett von ihm. ... 14r Tag des neunten Monats Erhielt Anleitung von Großmeister Osprey und studierte sorgfältig die Himmelsberechnungsentwürfe aus vergangenen Jahren. Mit den Wasserstandsaufzeichnungen der Vorjahre, die Älterer Bruder Wanshi zusammengestellt hat, und durch die neue Probeberechnungsmatrix, die Großmeister Osprey eingerichtet hat, erstellte ich einen ganzen Band mit Notizen zu Wasserbauprognosen. Gestern schickte ich ihn per Hölzernem Adler über den Berg. Ich hoffe, es kann Älterem Bruder helfen. ... 26r Tag des achten Monats Die Dinge aus meiner Jugend fühlen sich jetzt wie ein anderes Leben an. Meister ist nicht mehr an meiner Seite, und doch gibt es noch so viel, was ich ihm sagen möchte. Erstens: Ich bin Meisters Beispiel gefolgt und habe einige Kinder von jenseits des Berges mitgebracht und sie im Findelhaus untergebracht. Zweitens: Großmeister Osprey hat mir einen Teil seiner Arbeit anvertraut, und ich bin damit beschäftigt, die Anordnung der Berechnungsmatrizen zu sortieren. Drittens: Die Matrizen haben einige ungewöhnliche "Zeitpunkte" hervorgebracht. Wenn diese Momente näher rücken, werde ich die Veränderungen in Himmel und Erde beobachten und damit überprüfen können, wie effektiv die Matrizen wirklich sind. Und das Wichtigste von allem: Hey, hat Meister regelmäßig gegessen? Rechtzeitig geruht? Wenn der Herbst kommt, muss ich eine Gelegenheit finden, um ein wachsames Auge auf ihn zu haben!

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