A'Lang wuchs Tag für Tag heran. Frei aufgewachsen, wurde er kein grobes Wildkind. Mit genügend Freiheit hegt …
A'Lang wuchs Tag für Tag heran. Frei aufgewachsen, wurde er kein grobes Wildkind.
Mit genügend Freiheit hegt ein Kind wenig Rebellion – denn alles, was er ausprobieren wollte, solange es nicht unmoralisch oder illegal war, ermutigte ihn seine Mutter dazu.
Wenn er Erfolg hatte, freuten sich Mutter und Sohn gemeinsam. Scheiterte er, vertrieb Wan Yans Trost die Trübsal aus dem Herzen des Kindes.
Schließlich war Mutter immer da. Nichts zu befürchten.
Von klein auf wusste A'Lang, was zu tun war, was nicht, was ihm gefiel und was nicht.
Eines Tages kam A'Lang mit einem großen Spielbrett von der Schule nach Hause.
"Mama, das ist das Piaoyao-Kampfbrett", erklärte A'Lang Wan Yan aufgeregt.
"Lass Mama mal sehen." Wan Yan griff gewohnheitsmäßig danach. Doch diesmal wich A'Lang geschickt ihrer Hand aus.
"Das gehört... einem Freund von der Schule. Wir sollten es nicht beschädigen." A'Lang zögerte, legte seine Tasche ab. "Mama, ich gehe mit Freunden aus. Warte nicht mit dem Abendessen auf mich."
Als sie A'Lang davongehen sah, wurde Wan Yan bewusst, wie groß ihr Sohn geworden war.
Natürlich freute sie sich, dass ihr Kind Freunde hatte, dass es neue und spannende Dinge erlebte.
Sie machte ihm keine Vorwürfe. Sie wusste, irgendwann musste sie loslassen.
Wenn sie länger bei ihrem Kind bleiben wollte, musste sie versuchen, seine Welt zu verstehen.
"Swash... barkler? Was für ein Name." Wan Yan lächelte selbstironisch.
Morgen gehe ich auf den Markt und kaufe eines zum Ausprobieren.