Über Bestattungsriten Reiche Familien geben Vermögen für aufwändige Beerdigungen und drei Jahre Trauer aus, um…
Über Bestattungsriten
Reiche Familien geben Vermögen für aufwändige Beerdigungen und drei Jahre Trauer aus, um kindliche Pietät zu zeigen. Arme Familien, die schon ums Überleben kämpfen, können sich weder ein Grab noch einen Sarg leisten. Sie wickeln ihre Toten in Strohmatten und verbrennen sie, trauern nur drei Tage.
Man sagt, die Reichen kennen den richtigen Respekt, während den Armen die kindliche Liebe fehlt. Aber bedeutet kein Geld zu haben, dass man seine Eltern nicht liebt? Ist das die "Anstand", die der Mann Kong predigt? Versteht er wirklich nicht, dass zehntausend Münzschnüre für die Reichen nur eine Feder sind, während eine Strohmatte und kurze Trauer für die Armen alles bedeuten? Die konfuzianischen Bestattungsbräuche sind so komplex, dass sie die Lebenden mehr belasten als die Toten ehren. Ein völliger Unsinn!