Am Gipfel der Himmelsschwelle wälzen sich Wolken wie ein Meer. Dort erstreckt sich eine Ebene namens Schwebebl…
Am Gipfel der Himmelsschwelle wälzen sich Wolken wie ein Meer. Dort erstreckt sich eine Ebene namens Schwebeblüten-Wildnis, eine weite Wiese, die sich über hunderte Meilen dehnt, bedeckt von treibendem silbernem Flaum. Drei Meilen östlich glitzert der Himmlische Teich.
Von hier aus entfalten sich Himmel und Milchstraße in voller Ansicht, ein Anblick, der seit Jahrhunderten Legenden inspiriert.
Eine besagt, dass vor tausend Jahren ein Unsterblicher Samen streute, die Erleuchtung erweckten.
Eine andere erzählt von einem Weisen, der vor einem Jahrhundert am See lag und die Sterne kartierte. Die Karten werden noch heute geschätzt.
Eine neuere Geschichte berichtet von Handwerkern, die Klippenbehausungen bauten und Himmel und Berg zu umfangreichen Werken vermaßen.
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Legenden mögen unbestätigt verblassen, doch die tausendjährige Bindung dieses Ortes zu den Sternen hat ihm einen verehrten Namen eingebracht: Schlafender Sternenfels.