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Fan Sa wuchs in der Südtor-Allee auf und half im kleinen Marktstand ihrer Familie, wo sie gedämpfte Brötchen v…

Fan Sa wuchs in der Südtor-Allee auf und half im kleinen Marktstand ihrer Familie, wo sie gedämpfte Brötchen verkaufte. Als Kind lernte sie, aus Teigresten und übriggebliebenen Füllungen makellose gedämpfte Brötchen zu formen. Später, im Palast, setzte sie dies fort, verwertete, was andere wegwarfen, und zauberte aus diesen Resten die vertrauten, tröstlichen Aromen, an die sie sich erinnerte. Der Palast war eine kleine, quadratische Welt, weit entfernt von zu Hause. Wenn das Heimweh sie überkam, suchte sie sich einige Reste, um ein gedämpftes Brötchen zu machen. Solange das Brötchen noch warm war, blieb die Heimat nicht nur ein ewiger Traum. Der Hof war beengt, doch die Welt jenseits seiner Mauern war weit, und Fan Sa wusste nie, welchen Eindruck sie darin hinterlassen könnte. Das Leben verflog wie der Dampf von einem Tablett voller Brötchen, ein Tag ging in den nächsten über, und sie versprach sich immer wieder, den Palast zu verlassen, nach Hause zurückzukehren und ihre Ersparnisse für ein "gutes Leben" auszugeben. Doch bevor die Jahre verronnen, fand sie nie die Zeit, zu definieren, was das eigentlich bedeutete.

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