Bai Yu, nein, jetzt sollte sie Shangguan Yu genannt werden. Als ich ihr strahlendes Lächeln sah und die Zärtli…
Bai Yu, nein, jetzt sollte sie Shangguan Yu genannt werden. Als ich ihr strahlendes Lächeln sah und die Zärtlichkeit in A'Shengs Blick, als er sie ansah,
verstand ich endlich alles. Derjenige, den A'Sheng liebte... war nicht ich, niemals ich. Alles, alles war eine sorgfältig gelegte Falle von den beiden. Und alles geschah wegen des Geheimnisses, das ich bei mir trug.
Wie lächerlich. Wie absolut lächerlich.
Wahre Zuneigung bedeutete nichts angesichts des Profits. Nein, A'Sheng war zu wahrer Zuneigung fähig. Nur galt sie nicht mir.
"Sieh sie dir an, sieht sie nicht aus wie ein streunender Hund, der weggeworfen wurde?" Shangguan Yu lachte süß.
"Sie ist es nicht einmal wert, mit einem Hund verglichen zu werden", schritt A'Sheng Schritt für Schritt voran, einen Dolch in der Hand, Abscheu in den Augen. "Zum Glück ist sie dumm genug. Sonst hätte mich dieser Farce jede Nacht Alpträume beschert!"
Ich hatte keinen Ort, an den ich fliehen konnte, keine Kraft mehr, um mich zu wehren. Sie durchtrennten die Sehnen in meinen Händen und Füßen und warfen mich in den Rinnstein der Ungebundenen Höhle. Selbst als mein Körper fiel, zwang ich meine Augen, offen zu bleiben. Ich wollte sie sehen, ihre Gesichter in mein Gedächtnis einprägen. Selbst wenn ich zu einem Geist würde, würde ich ihnen niemals vergeben.
Nein—
Ich weigere mich, so zu sterben.
Ich weigere mich!
Ich werde mich aus dieser Dunkelheit herausklammern.
Ich werde mich zurück ins Licht schleppen.
Ich werde vor ihnen stehen und alles zurücknehmen, was sie mir gestohlen haben!
(Lao Shans Notiz: Um die Rache der kleinen weißen Blume weiterzulesen, bezahle mir bitte dreißig Echojade.)