Guan Zizai sieht seinen Freund gegenüber am Tisch sitzen, die Faust fest über Narben geballt. Darin ein Vajra…
Guan Zizai sieht seinen Freund gegenüber am Tisch sitzen, die Faust fest über Narben geballt.
Darin ein Vajra-Phurba – ein Geschenk zur Feier seiner knappen Flucht.
Der junge Guan Zizai träumte oft davon, ein fahrender Ritter zu sein:
Leicht im Leben, schwer an Mitgefühl, jedes Versprechen haltend.
Doch ein Wohltäter nutzte eine unverdiente Güte, um ihn zu fesseln.
Niemand lehrte ihn, wohin er gehen sollte, als Pflicht die Güte zerbrach.
"Keine Ritterlichkeit in meinen Knochen – besser zu sterben"
Selbst als sein Freund den Eid wiederholte, konnten Flehen und Enttäuschung seine stillen Fesseln nicht brechen.
Als sein Freund den Vajra warf und die Bande zerschnitt,
war Guan Zizai noch am Leben.
Aber er war bereits gestorben.