Teil ⅬⅪ: Über die vier Meere, wo könnte es ein Ende geben Letztes Mal erzählten wir, wie die Wolken-Herrin de…
Teil ⅬⅪ: Über die vier Meere, wo könnte es ein Ende geben
Letztes Mal erzählten wir, wie die Wolken-Herrin den Nebel für die Menschen einen nach dem anderen lichtete und ihnen Wissen in die Hände legte. Doch aufgrund der Machenschaften böser Menschen und der Schläge von Naturkatastrophen verlor sie die Schüler, die ihr am teuersten waren. Und sie selbst, getroffen vom Rückschlag der Zeit, verlor Ältesten Zhan, ihren besten Gefährten, und mit ihm die Führung der Sterne.
Doch dies war nicht das Ende der Wolken-Herrin.
Später, in den tiefsten Bereichen der Himmelsschwelle, schwarz und lichtlos, fanden die Menschen sie endlich, kaum am Leben hängend. Sie hatten ihre Mühen nicht vergessen und schätzten zutiefst alles, was sie für sie getan hatte. So versammelten sie einmütig die verstreuten Fragmente der Sterne und setzten sie wieder zusammen, entlang der Himmelsschwelle Hunderte, ja Tausende von Sternenlampen für sie anzündend.
Endlich konnte die Wolken-Herrin wieder sehen.
Dem Sternenlicht folgend ging sie weiter und weiter, bis zum allerletzten Ende... Dort fand sie ein weites Meer von Löwenzahn, das sie selbst vor Jahrzehnten gepflanzt hatte. Dort traf sie ein kleines Mädchen, hell und nachdenklich über ihre Jahre hinaus. Aus den Händen der Wolken-Herrin nahm das Mädchen den strahlenden, doch schweren Sternenmantel auf und sagte:
"Von hier an lass mich den Weg führen. Gemeinsam werden wir auf dem Wind in den Himmel reiten und die Sterne mit allen teilen."
So endet die Geschichte.