Meine lange Krankheit wird mich bald dahinraffen, selbst der Himmel kann mich nicht mehr retten. Doch drei Fra…
Meine lange Krankheit wird mich bald dahinraffen, selbst der Himmel kann mich nicht mehr retten. Doch drei Fragen beschäftigen mich noch immer.
Erstens, an meinen Onkel. In deiner Jugend beherrschtest du die Kriegskunst und verstandest das Wesen der Taktik. Durch das Lesen der Sterne sahst du voraus, dass das Vermögen des Tubo-Königreichs schwand. Du gelobtest, mit unerschütterlicher Entschlossenheit in die Heimat zurückzukehren. Als mein Vater starb, opfertest du dich für den Thron. Sie hielten dich dort bis zum Ende und begruben dich fern der Heimat. Alles, was du mir hinterließest, waren diese Worte: "Meine Zeit würde kommen, doch ich würde sie nicht mehr erleben." Du wusstest es die ganze Zeit und ergabst dich dennoch?
Zweitens, an meinen Kaiser. In unseren Herzen hielten wir die Tang hoch. Doch unsere Hingabe und Loyalität blieben ungesehen. Mein einziger Bedauern ist, dass der Krieg noch nicht gewonnen ist. Das Schicksal ließ mich im Stich, und Menschen verrieten mich. Doch warum muss das Messer in meinem Rücken von meiner eigenen Verwandtschaft kommen?!
Drittens, an mich selbst. Die Oghusen haben mich verschlungen, Verräter haben mich betrogen, die Tang haben mich verlassen... Welche Sünde habe ich begangen, um dies zu verdienen?
(Die Schrift bricht hier ab, unvollendet.)