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Tief im Palast frisierten die Zofen das Haar der Prinzessin und schmückten es mit einem exquisiten Schritt-Sch…

Tief im Palast frisierten die Zofen das Haar der Prinzessin und schmückten es mit einem exquisiten Schritt-Schmuck. Ein Schritt, ein Schwingen, ein heller, klingender Ton. Sie erinnerten sie: Geh langsam, tritt gleichmäßig, lass den Schritt-Schmuck niemals klappern. So trug sie ihn und schritt für Schritt von ihren Gemächern ins ferne Liangzhou. Für sie bedeutete der Schritt-Schmuck ihre Identität, eine stete Erinnerung an ihre Mission. Später, auf einem Bankett, traf sie ein Mädchen, süß wie Trauben. Sie nahm die Hand der Prinzessin und nannte die Perlen des Schritt-Schmucks "Glocken". Das Mädchen tanzte mit ihrem Armband, fröhlich wie ein Vogel. Die sanften Augen der Prinzessin spiegelten ihr strahlendes Lächeln wider. Sie wünschte sich, das Glück des Mädchens könnte ewig weiter tanzen. In einer stillen Nacht stand die Prinzessin in ihrem Jade-Teich-Gemach dem Mond gegenüber. Sie ahmte den Tanz des Mädchens nach, der Schritt-Schmuck an ihrem Ohr schwang fröhlich. Also konnte man doch mit einem Schritt-Schmuck tanzen. Wie sehr wünschte sie sich, das Mädchen wiederzusehen – sie wollte diesen fröhlichen Tanz auch lernen.

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