Zhang Erpu beobachtet, wie Yin Song davongeht, und seufzt leise. Li Baiyuan reibt sich die Nase. "Die Yin-Fam…
Zhang Erpu beobachtet, wie Yin Song davongeht, und seufzt leise.
Li Baiyuan reibt sich die Nase. "Die Yin-Familie hat ihren Sohn jung verloren, und nun ist er selbst schwer krank."
"Ich habe gehört, die Leute aus Chu verwenden Sichuanpfeffer beim Kochen meist, um ihn einer Hexengottheit zu opfern, bevor sie sterben, in der Hoffnung, in den Himmel aufgenommen zu werden." Zhang Erpu, weit gereist, kennt diese Bräuche.
"Also, dieser Bruder er..." Mayila runzelt besorgt die Stirn.
"Mach dir keine Sorgen." Li Baiyuan schüttelt den Kopf und wischt Fett vom Herd. "Der alte Yin hält sein Wort. Außerdem habe ich ihm noch etwas anderes gegeben."
"Kommt, lasst uns an die Arbeit gehen. Heißes Gemüse! Vorsicht!"
Yin Song kehrte nach Hause zurück und öffnete den Stoffbeutel. Neben einer Packung Sichuanpfeffer fand er mehrere Beutel mit Hirse, etwas Gemüse und Obst, und... ein sorgfältig verpacktes Päckchen mit Pfeffersamen?
Er konnte sich nicht erinnern, wie er diese Mahlzeit gegessen hatte. Tränen durchtränkten den Hirsebreis, der Sichuanpfeffer darauf dampfte duftend in der Hitze.
Er holte vorsichtig einen getrockneten Blumentopf hervor und überlegte, wie er diese Samen am besten pflanzen könnte.
Nach langem Herumprobieren kratzte sich Yin Song am Kopf.
Egal. Ich frage Li morgen, wenn ich die Essensbox zurückbringe.
"Bruder Li, du hast ihm einfach so die Samen gegeben?" Mayila fragte beiläufig, während sie Schüsseln wegräumte.
"Eine Handvoll Samen reicht aus, damit er einen Beruf findet."
"Genau wie wir."
"Ja. Genau wie wir."
Götter und Buddhas steigen nicht herab, um die Leidenden zu retten, aber kleine Taten der Güte können die Kälte vertreiben.