Südlich von Karez taucht eine Oase auf, üppig und grün. Wind und Sand versperren die Sicht aller, die sich ihr…
Südlich von Karez taucht eine Oase auf, üppig und grün. Wind und Sand versperren die Sicht aller, die sich ihr nähern. Wenn man tiefer vordringt, flimmert die Hitze und die Oase verschwindet spurlos, zurück bleibt nur endloser gelber Sand.
Zerfallende Mauern und Ruinen begrüßen alle, die weiter vordringen, längst verlassen und ohne menschliches Leben. Hoch oben auf einer Sanddüne zieren trockene senkrechte Schächte den Horizont.
Der Legende nach rastete hier einst eine Militäreinheit. Bei Sonnenaufgang wieherten die Pferde und sowohl Soldaten als auch Pferde blickten nach Osten, daher der Name Marefeld-Dorf. Heute bleibt der Name bestehen, doch die Menschen sind fort, und nur wenige mögen sich noch an diesen Ort erinnern.