Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, Der Mond hängt an der Krone eines Asts. Das barfüßige Kind aus ferne…
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter,
Der Mond hängt an der Krone eines Asts.
Das barfüßige Kind aus fernen Ländern,
Bringt grüne, grüne Trauben in meine Hände.
Wir bauen ein Gerüst, an dem die Reben ranken,
Dann graben wir sie tief in die Erde ein.
Die dunklen Wolken fressen die hellen Sterne,
Der kälteste Wind ist heute Wein.
Oh, Mondlicht, Mondlicht, sag mir wahr,
Ist das Leben stets ein süßer, sanfter Tau?
Das Kleine spricht kein Wort,
Schläft unter dem Mondstrahl ein.
Oh, Mondlicht, Mondlicht, sag mir bitte,
Ist das Schicksal stets ein sanfter Hauch?
Der Weinende winkt nur mit der Hand,
Seine rubinroten Augen erleuchten das Land.
Der Mond...
Er fällt.
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter,
Der Mond hängt an der Krone eines Asts.
Rot ist das Fest, schwarz ist der Strom,
Betrunken die Gäste in einem Traum.
Die Hügel der Heimat wiegen hin und her,
Schlaf nun, schlaf, und lass es sein.
Die Hügel der Heimat in Mondlicht getaucht,
Schlaf nun, schlaf, die Nacht ist tief.