Die Xuanyuan-Jünger zeigten niemals ihr wahres Gesicht, doch Deng Yideng erkannte diese wenigen auf den ersten…
Die Xuanyuan-Jünger zeigten niemals ihr wahres Gesicht, doch Deng Yideng erkannte diese wenigen auf den ersten Blick.
Ein einfaches "Bruder" genügte und sie versammelten sich. Manchmal tauschten sie Geschichten aus, manchmal probierten sie ein paar Kampftechniken – alles war besser, als am Tor vor sich hin zu vegetieren.
Einmal, als sie beisammensaßen, platzte einer von ihnen plötzlich mit einer Idee heraus: Was, wenn sie die Sektengewänder ablegten und gemeinsam durch den Jianghu streiften? Wäre das nicht Freiheit?
Ein anderer legte ihm sofort die Hand auf den Mund. Die Regeln hier waren ehern. Das Verlassen bedeutete, das Gegengift nicht mehr zu erhalten. Sicheren Tod. So etwas sagt man nicht einfach.
Ein dritter nickte langsam. Falls so etwas jemals passieren sollte, müsste es sorgfältig geplant werden.
Deng Yideng betrachtete die Brüder vor sich und auf einmal überfluteten ihn Erinnerungen an seine alten Wanderjahre. Es fühlte sich an wie in einem anderen Leben.
Er klopfte sich auf den Oberschenkel: "Ich bin dabei."
Danach war er sich nicht sicher, wann es begann, aber hin und wieder fehlte jemand in ihrer Gruppe.
Deng Yideng wusste genau, was das bedeutete.
Am Ende klopften ihm die letzten beiden auf die Schulter, sagten ihm, er solle Wache halten, und meinten, sie würden es noch einmal versuchen.
Deng Yideng kehrte zu seinem Posten am Tor zurück. Er faulenzte, döste vor sich hin und ließ Steine übers Wasser hüpfen, aber keinen einzigen Schritt wollte er weichen.
Er wartet darauf, dass seine Brüder nach Hause kommen.