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I Dies flüchtige Leben, ein wacher Traum, Ich sing' zu meiner Qin im Blütenbaum. Lass nicht den Ostwind vergeb…

I Dies flüchtige Leben, ein wacher Traum, Ich sing' zu meiner Qin im Blütenbaum. Lass nicht den Ostwind vergeblich harren. Ich sehne mich nach Deinen Briefen, immer wieder, Und bete, die Jahre seien gütig und licht. Obgleich sich Reif nun in mein Haar senkt wie Licht, Dir geb' ich meinen Lenz. II Ich spiel' ein altes, düsteres Lied, Während Krähen still im kalten Regen hüten. Meine Tränen färbten den Brief rot, Ich schau' in leere Himmel nach ungesagten Worten. Meine Jugend vor einem zersprungenen Spiegel schwindet, Und jeder Tag der Sehnsucht fügt neue Qual hinzu. Verflucht sei dies lange Leben, lass es stattdessen kurz sein.

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