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Chu Qingquan wusste, dass seine Zeit knapp war. Es gab Dinge, die er Yi Dao anvertrauen musste: Erstens, zum H…

Chu Qingquan wusste, dass seine Zeit knapp war. Es gab Dinge, die er Yi Dao anvertrauen musste: Erstens, zum Himmels-Pier zu gehen und die Wahrheit hinter Jiang Wulang aufzudecken. Zweitens, dass dieses Geheimnis Teil eines viel größeren Plans war, eines unvollendeten Plans, der auf seiner Seele lastete. Und drittens war da Xiangxun... Bevor er fertig sprechen konnte, unterbrach ihn Yi Dao und beschwerte sich über Chus Geschwafel und dass er nicht sein Laufbursche sei. Überraschenderweise fügte sich Chu Qingquan. Er schloss die Augen und sagte nichts mehr. Die beiden setzten ihren Weg schweigend fort, bis das Geräusch rauschenden Wassers die Luft erfüllte. Als sie näher kamen, tobte der Fluss wie ein gefangenes Tier, das sich befreit, und strömte nach Süden. Yi Dao spannte das Seil an. "Zeit zu überqueren." Seine Worte wurden fast sofort von den Fluten übertönt. Ob Chu Qingquan ihn gehört hatte oder nicht, konnte niemand sagen. Hätte er es getan, hätte er sich vielleicht an diese lange Reise nach Norden erinnert, an das Allein-durch-Flüsse-Waten unter einem fernen Mond. Doch jetzt, obwohl der Mond noch hoch am Himmel stand, konnte der Fluss nicht mehr überquert werden.

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