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Zhang A'mans Hände hatten schon immer gezittert. Als Kind konnte er die Münzen nicht halten, die ihm seine Elt…

Zhang A'mans Hände hatten schon immer gezittert. Als Kind konnte er die Münzen nicht halten, die ihm seine Eltern gaben, und auch nicht die Süßigkeiten fangen, die seine Freunde ihm zuwarfen. Alles, was in seine Handfläche gelegt wurde, rutschte unweigerlich heraus und rollte über den Boden. Die Leute lachten. Zhang A'man lachte mit ihnen. Dann traf er sie, und das Lachen verstummte. Zum ersten Mal verabscheute er sein Leiden. Der Blumenstrauß, den er überreichte, fiel ihr zu Füßen auseinander. Die Zuckergebäcke, die er trug, zerbrachen mitsamt der Schüssel. Kristalle der weißen Glasur spritzten auf den Saum ihres Rocks, und die Scham ließ sein Zittern völlig außer Kontrolle geraten. Doch sie lachte. Mit einem leisen Kichern holte sie ein kleines Nadeletui hervor. Mit schlanken, jadeähnlichen Fingern zog sie ein paar silberne Nadeln heraus und bat ihn, die Augen zu schließen. Die Nadelspitzen stachen leicht und schmerzlos in seine Hand. Ein kribbelndes Wärmegefühl breitete sich von seinen Fingerspitzen aus, bis hinauf in seine Brust. Als die Nadeln entfernt wurden, hatte sie sich bereits zurückgezogen, ihr zarter Duft hing noch in der Luft. Es fühlte sich an wie ein Traum. Als er erwachte, waren seine Hände ruhig.

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