Es gab einmal einen eigenartigen wandernden Helden in Liangzhou. Er tauchte aus dem Nichts auf, behebt ein Unr…
Es gab einmal einen eigenartigen wandernden Helden in Liangzhou. Er tauchte aus dem Nichts auf, behebt ein Unrecht im Blitz und verschwand dann, ohne ein einziges Wort zu hinterlassen.
Andere Helden machten eine stattliche Figur. Dieser hier wirkte eher wie ein Dieb: ein Schleier über dem Gesicht, hastig über Dächer kletternd, nie wie ein echter Held auftretend. So seltsam er auch war, er vollbrachte viel Gutes.
Auf einem großen Bankett wurde ein Mädchen mit schlanker Taille in einem Eisenkäfig zur Belustigung der Gäste gefangen gehalten. Der maskierte Held kam herein, lud sich den Käfig auf die Schulter, sprang auf die Dachrinne und verschwand in einer Rauchwolke vor den Augen aller.
Ein anderes Mal waren zusammengewachsene Schwestern, die in einem großen Tongefäß lebten, in einem Feuer gefangen. Gerade als die Flammen sie verschlingen wollten, erschien der Held aus dem Nichts, durchbrach einen herabgestürzten Balken, schützte das Gefäß mit seinem eigenen Körper und brachte sie lebend heraus.
Und als zwei verwaiste Straßenkünstler von grausamen Rowdys in die Enge getrieben wurden, wechselte er in ein bizarreres Outfit und gab sich als Yaksha oder Rakshasa aus, um die Rowdys endgültig zu vertreiben.
"Tsk. Das ist ein echter Held. Diese Leichtigkeit-Fähigkeit ist wirklich etwas Besonderes. Ich bin neidisch."
"Er ist etwas eigenartig, aber er ist freundlich und verlangt nie etwas als Gegenleistung."
"Er hat Magie, das schwöre ich. Rauch rein, Rauch raus, wie ein lebendiger Unsterblicher."
So verbreitete sich die Geschichte in den Straßen. Je mysteriöser er schien, desto wilder wurden die Vermutungen. Lebendiger Unsterblicher, seltsamer Held, dicker Maitreya - die Namen häuften sich nur so.
Im großen Zelt der Pocketrupt klatschten Goldene Glocke und Silberne Glocke im Takt und sangen den Reim, den sie an diesem Tag in der Stadt gehört hatten.
"Gewänder wehen, Schleier dünn wie Nebel,
Vom Himmel herab wie ein fallender Fels.
Kommt und geht und hinterlässt keine Spur,
Ein Drache erhascht, dann fort ohne Gesicht."
Zhuge Ha lachte und schob Qing Qingqing eine Schale Wein zu. "Hey! Unser dicker Unsterblicher, unser dicker Held. Trink was."
Madame Weng und Xiaoman stimmten ein, und für einen Moment waren alle Augen auf Qing Qingqing gerichtet.
Qing Qingqing winkte schnell mit den Händen und senkte den Kopf, die Wangen knallrot. "Äh... b-bitte macht euch nicht über mich lustig... okay?"
"Und nächstes Mal... nächstes Mal redet mir das nicht wieder ein."