Ein poetischer Unsterblicher blickte auf und sah den Mond, hell und riesig, als Anhänger am Himmel, als wäre e…
Ein poetischer Unsterblicher blickte auf und sah den Mond, hell und riesig, als Anhänger am Himmel, als wäre er zum Greifen nah. Er griff zum Pinsel und schuf das Meisterwerk In der Stille der Nacht, das durch die Zeiten überliefert wurde. Später fiel die glorreiche Tang-Dynastie, ihre Säulen brachen zusammen. In Nächten, in denen der Mond voll ist, haben einige die Verse von In der Stille der Nacht vom Mond her rezitiert gehört. Ihr Kummer ist unerträglich, ihre Trauer hallt noch heute in den Menschen nach.
Die Leute sagen, dies sei der Schrei der gefallenen Tang. Vertriebene Seelen blicken, wenn sie es hören, auf und sehen denselben Mond, den der poetische Unsterbliche sah, und hören die Echos der glorreichen Tang. Niemand weiß, ob dies wahr ist, eine Illusion oder nur das Delirium der Obdachlosen.