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Blätter wirbeln vor den Flammen und formen eine Silhouette. Die Züge sind schwer zu erkennen, doch die Umstehe…

Blätter wirbeln vor den Flammen und formen eine Silhouette. Die Züge sind schwer zu erkennen, doch die Umstehenden nennen ihn einen "Helden". Ein Windstoß facht das Feuer an. Im treibenden grauen Ascheregen scheint die Gestalt mehr zu sein als nur fallende Blätter. Ist das der Fleck des ganz roten Flusses, der auf den Boden tropft? Ein Krug edlen Weins, ausgegossen für heroische Seelen, die auf dem Weg fielen, für ein ungewisses Morgen, für das Gelübde, gemeinsam die Eindringlinge zu vernichten. Ist das Nachtschnee, der sich auf seinen Schultern absetzt? Er trug seine Mo-Klinge von schneebedeckten Gipfeln in ein Blutmeer, dreihundert Schüler folgten ihm im Namen der Gerechtigkeit. Ist das die Wolke, auf die seine Mutter einst zeigte? So viele ungesagte Worte in ihrem Abschiedsbrief, Worte, die sie persönlich hätte sprechen wollen, wenn er nach Hause käme. Ist das das Kerzenlicht, das die Nacht hindurch im Armeezelt brennt? Ein uniformierter Mann, der mit seinen Briefen und Erlassen den Weg für Getreidetransporte freimacht. Der Wind schwillt an, und tausend Blätter wirbeln durch die Luft. Oh Zuhörer, kannst du ihre Geschichten hören, die der Wind trägt?

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