15. Tag des ersten Monats, 933 n. Chr. Ich erreichte Mengjin in Luoyang und sah dort, wie Fische das Drachenga…
15. Tag des ersten Monats, 933 n. Chr.
Ich erreichte Mengjin in Luoyang und sah dort, wie Fische das Drachengate überwinden.
Meister Feng sagte: „Das Drachengate steht hoch, und wenige, die es passieren, steigen jemals darüber hinaus. Aber wenn das Wasser um einen weiteren Chi angehoben würde, was dann? Der Weg, die Menschen zu führen, muss genau an diesem Punkt beginnen.“
Ich wusste bereits von seinem großen Vorhaben, die Neun Klassiker einzugravieren und eine Akademie zu gründen. Mehrere Tage sprachen wir über den Dao, und er lud mich sogar ein, bei der Überarbeitung seiner Fibeln zu helfen. Doch immer, wenn ich diese elementaren Texte las, regte sich in mir Unbehagen. Die konfuzianische Lehre hat tausend Jahre überdauert, und die Geschichte mag in der Tat als Spiegel dienen. Aber wenn die Grundschulbildung für alle geöffnet wird, kann die konfuzianische Lehre allein das Wasser wirklich um einen weiteren Chi anheben?
Dann sah ich einen Frosch aus dem Wasser springen. Schmerlen, schwarze Schildkröten, sogar winzige Flussgarnelen waren ebenfalls da. Es ist nicht nur der Karpfen, der das Drachengate überwinden kann.
Von diesem Gedanken bewegt, fragte ich Meister Feng: „Wenn ein alter Bauer das Guan Ju hört, wird es ihm beim Pflügen der Felder helfen? Wenn ein Handwerker die Analekten rezitiert, wird er lernen, ein Spinnrad zu bauen?“
Unter dem Himmel gibt es nicht nur Karpfen, noch nur das Drachengate. Das erste Erwachen des Geistes sollte nicht allein auf der konfuzianischen Lehre ruhen. Akademien zur Erforschung der Dinge könnten gegründet werden, um zu liefern, was der elementaren Bildung fehlt. Dann könnte das Wasser vielleicht wirklich um einen weiteren Chi angehoben werden und das gemeine Volk mit sich heben.
Das wäre, den Geist von allem unter dem Himmel zu erwecken und durch dieses Erwachen die Welt zu erneuern.
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6. Tag des sechsten Monats, 937 n. Chr.
Nach der Trennung von Meister Feng verbrachte ich mehrere Jahre mit Reisen und Studium, suchte den Dao unter den Menschen und gewann mit der Zeit ein gewisses Verständnis. Von Astronomie und Geographie, von den hundert Gewerben und tausend Berufen können nur Mathematik und Herstellen als Fundament für die Erforschung der Dinge dienen. Die des Herstellens haben den Mohistenhügel. Was die der Zahl betrifft, sollte keiner die Einsame Wolke übertreffen.
Doch zu meiner Überraschung erwiesen sich die Männer der Einsamen Wolke als störrisch wie totes Holz, noch mehr als die Mohisten. Groll stieg in mir auf, und so ging ich zur Berechnungsprüfung, um meine Fähigkeiten gegen sie zu testen und der Einsamen Wolke ihren Stolz zu nehmen.
Aber was war das für eine Frage?
Durch gutes Vermögen traf ich den jungen Meng Shiliang, einen Mann, der ebenfalls den Willen hatte, dem Volk zu dienen. Wir sprachen bis tief in die Nacht beim Kerzenlicht, und ich kam dazu, ihn als einen echten verwandten Geist zu betrachten. Allein darin war die Reise nicht erledigt.
Nur ist es schade, dass der junge Mann erst gerade in die Einsame Wolke eingetreten war...
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5. Tag des sechsten Monats, 938 n. Chr.
Die Berechnungsprüfung rückte im fünften Monat näher, und Shiliang, bereits das feinste Talent der Einsamen Wolke, lud mich ein, mit ihm Mathematik zu studieren.
Nach mehr als einem Monat Studium konnte ich nur seine Gaben bewundern. Er hatte bereits die vier Disziplinen der Einsamen Wolke gemeistert: Feldberechnung, Getreidekalkulation, Überschuss und Defizit und gerechte Verteilung.
Nun ist mein Herz beruhigt. Diesmal wird mein Wunsch erfüllt werden.
Nach Einbruch der Nacht lud ich Shiliang zu einem Abschiedsgetränk ein. Sobald der Wein gewirkt hatte, fesselte ich ihn mit einem Lu Ban-Schloss.
Mit einem solchen würdigen Talent vor mir, warum sollte ich in der Ferne suchen und das vernachlässigen, was nahe liegt?
Du wirst mir helfen, eine Akademie zur Erforschung der Dinge zu gründen.