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Meng Kuans Weinbeutel hing einst an seiner Hüfte, mal leer, mal voll. Er dachte einst, nur durch das Hinunters…

Meng Kuans Weinbeutel hing einst an seiner Hüfte, mal leer, mal voll. Er dachte einst, nur durch das Hinunterschlucken von Starkem Gebräu könne sein Ohr Frieden finden; andernfalls würden die Trommeln, die Hufe, die verblassenden Rufe und die durchdringenden Schreie ihn wie eine Flut ertränken. Doch kein Wein der Welt konnte solchen Lärm stoppen. Wer sagt, der Tod sei ein Finaler Abschied? Solange er lebte, lebten auch sie. Er trug ihre Namen, lebte für sie alle. Bis der letzte Tropfen verschwunden war. Er hielt den leeren Beutel an sein Ohr und lauschte dem Wind, der durch die Öffnung heulte, wie einst die Hörner. Diesem Klang folgten die Namen, die aus seiner Kehle krochen: die Namen seiner gefallenen Brüder. Er starrte auf die fernen Signalfeuer, stand lange still und band dann den leeren Beutel wieder an seine Hüfte. Es war Zeit, zurückzukehren. Enttäuscht ihre Namen nicht. Er ritt nach Norden, sein alter Name erwachte mit dem Staub unter den Hufen seines Pferdes.

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