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Fragt man, wer in Mo Stadt die besten Vorlesungen hält, so hat jeder Schüler einen anderen Namen parat. Doch wer die Mohisten-Kanonen am fesselndsten vorträgt, dafür würden acht von zehn Jüngern Meisterhandwerker Gull nennen. Wenn Meisterhandwerker Gull die Texte erläutert, zieht er nicht nur mit müheloser Klarheit aus umfangreichen Klassikern, sondern er webt auch kulinarische Metaphern in seine Lehren ein, die jeden Appetit anregen. Von den kargen Rationen auf Mozi's Reisen bis hin zu den großen Banketten, die von Königen ausgerichtet wurden, hält Meisterhandwerker Gull jeden Bissen akribisch fest. In seinen Worten hatte Mozi fünfzehn Schüler, und ihre geistigen Nachkommen waren zahlreich. Ob sie beim Schreiben des "Wille des Himmels" Bergkräuter oder fettes Fleisch aßen, ist natürlich eine grundlegende Frage der mohistischen Seele. Darüber hinaus unterscheiden sich die mechanischen Diagramme von einst nur wenig von denen von heute; wahre Neuheit ist Selten. Rezepte hingegen sind eine ganz andere Sache. Der Reichtum der Zutaten, die Vielfalt der Kombinationen und die Komplexität der Aromen entsprechen dem mohistischen Prinzip der "Verwandlung aus dem Herzen" weit besser als jedes gewöhnliche Gerät. Neben seinen Pflichten wahrt er den mohistischen Pfad des Empirismus und sucht nach verlorenen Rezepten. Er prüft die Zutaten, die Hitze des Feuers, das Gleichgewicht der Gewürze... Auch die Jünger sind nicht untätig; alle drei Wachen suchen sie abwechselnd seinen Rat. Nicht aus unermüdlichem Lerneifer, sondern weil die Misserfolgsrate seiner kulinarischen Experimente wahrlich tragisch ist. Ohne Aufsicht könnte er wohl mitten in einem Haufen seltsamer Zutaten zusammenbrechen und im Fieber Traum vor sich hin plappern. Gulltside, die Nebel lichten sich, wenn die Bergvögel die Dämmerung verkünden. Im Hof rezitieren die Jünger beharrlich: "Allumfassende Liebe, gegenseitiger Nutzen." Sie debattieren über die neuesten Mechanismen von Mo Stadt oder streiten von der Morgendämmerung bis zum Abend über Bergausbau oder Abgeschiedenheit. Meisterhandwerker Gull hat dieses "Kochbuch" der Mohisten-Kanonen seinen Jüngern anvertraut, damit sie ihre eigene Bitterkeit der nächtlichen Wachen und die Mühen der ehrlichen Arbeit hinzufügen. Sie rühren die Schärfe hitziger Debatten und die subtile Süße hinein, denselben Pfad wie Gleichgesinnte zu gehen. Andere bevorzugen es, schwere Handvoll Salz hineinzuschütten oder es mit den Flusswässern ihrer weiten Wanderungen zu verdünnen... "Nehmt das Hobelwerkzeug oder die Schöpfkelle; was am meisten zählt, ist, ein Gericht zu kreieren, das wirklich euer eigenes ist." Damit verschwand Meisterhandwerker Gull wieder in seine Höhle und ließ seine Jünger zurück, die sich über einen Topf... höchst zweifelhaften Eintopf Blicke zuwarfen. In solchen Momenten konnten die erfahrenen Jünger nicht anders, als sich nach den Tagen zu sehnen, bevor Meisterhandwerker Gull vom "Rechten Pfad" abkam. Warum würde ein Mann, der so gelehrt und standhaft ist, eine lebenslange Meisterschaft in der Mechanik aufgeben, um sich in die esoterische Welt alter Rezepte zu vertiefen? Bis heute bleibt es ein Mysterium, das seine Jünger nicht gelöst haben.

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