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Haferbrei, ein bescheidenes doch traditionsreiches Gericht, lässt sich bis in die Han-Dynastie zurückverfolgen…

Haferbrei, ein bescheidenes doch traditionsreiches Gericht, lässt sich bis in die Han-Dynastie zurückverfolgen. In "The Rapid Primer" von Shi You aus der Westlichen Han-Zeit findet sich der Satz: "Fladenbrot, Weizenmehlreis und süße Bohnensuppe." Jahrhunderte später schrieb der Dichter Lu You: "Ein Tongefäß mit Weizenmehl, geteilt mit dem alten Nachbarn" und "In festlichen Zeiten erfüllt sein reicher Duft jedes Haus." Bis zur Nördlichen Song-Periode war Weizenmehlreis zu einem täglichen Grundnahrungsmittel geworden. Bestreut mit zarten Akazienknospen und wildem Schnittlauch verliehen die grünen und gelben Farbtöne dem Gericht eine optische Anziehungskraft. Obwohl die grobe Textur – bedingt durch die Weizenkleie – einen bleibenden Eindruck hinterließ, half die Kleie, den Hunger zu stillen, und die wilden Kräuter lieferten wichtige Nährstoffe. Für diejenigen, die in der Nähe des Verlassenen Viertels lebten, war es eine seltene und geschätzte Mahlzeit.

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